Grundlagen - 1.4 Gefühle

Shownotes

“Emotionen sind nicht das Gegenteil von Vernunft. Sie sind eine notwendige Voraussetzung für rationales Denken.” - Antonio Damasio

Gefühle sind keine Gegenspieler der Vernunft, sondern deren Grundlage. Neurowissenschaftler wie Gerald Hüther und Antonio Damasio u. a. zeigen, dass jeder Gedanke und jede Entscheidung mit Gefühlen verknüpft ist. Diese entstehen im limbischen System noch bevor sie ins Bewusstsein dringen und beeinflussen unser Verhalten, Lernen und unsere Beziehungen. Besonders Kinder handeln oft aus emotionalen Bedürfnissen heraus, lange bevor sie ihr Verhalten rational erklären oder kontrollieren können. Entwicklungsbegleiter*innen müssen nicht nur auf die Gefühle der Kinder achten, sondern auch auf ihre eigenen. Einfühlungsvermögen und authentische Zuwendung helfen Kindern, emotionale Sicherheit zu erleben und sich zu entwickeln. Nur wenn ein Grundbedürfniss wie Geborgenheit erfüllt ist, können Kinder Regeln annehmen und lernen. Gefühle wie Neugier oder Angst prägen das Lernen entscheidend. Erwachsene sollten ihre eigenen Gefühle reflektieren, um Kinder wirklich verstehen und begleiten zu können.

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EntwicklungsBegleitung Kurz und Gut
Ein PodCast von Waltraut Doering
im Gespräch mit Michael Wingenfeld

Waltraut.Doering@EntwicklungsBegleitung-kurz-und-gut.de

250912

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