Grundlagen - 1.10 InStabilitaet
Shownotes
"Sei du die Veränderung, die du dir von der Welt wünschst." (Mahatma Gandhi)
Waltraut Doering berichtet, warum das Zusammenspiel von Stabilität und Instabilität für die Entwicklung von Kindern so wichtig ist !
Entwicklung geschieht im ständigen Wechselspiel von Stabilität und Instabilität. Stabilität bedeutet Sicherheit, Orientierung, vertraute Strukturen und die Möglichkeit, Fähigkeiten zu festigen. Doch ohne Phasen der Instabilität – Momente der Unsicherheit, des Ausprobierens und der Veränderung – ist keine Weiterentwicklung möglich. Dieses Prinzip zeigt sich besonders deutlich in der frühen Kindheit: Kinder benötigen zunächst Geborgenheit und verlässliche Bindung, um Mut zu fassen und Neues zu erkunden. Sobald Vertrauen entsteht, wächst die Neugier und der Wunsch, sich von den Bezugspersonen zu lösen und eigene Erfahrungen zu sammeln.
Erwachsene spielen dabei eine wichtige Rolle: Sie sollen Kindern sowohl Schutz als auch Raum für Abenteuer geben, sie ermutigen und zugleich als sicherer Rückhalt verfügbar bleiben. Werden Kinder zu stark begrenzt oder zu früh sich selbst überlassen, gerät dieses Gleichgewicht ins Wanken und Entwicklung wird erschwert.
Das Prinzip gilt in allen Bereichen – Bewegung, soziale Beziehungen und Lernen. Jeder Fortschritt erfordert, alte Sicherheiten loszulassen und Fehler als natürlichen Teil des Lernens zu akzeptieren. Entwicklung bedeutet Veränderung – und diese beginnt immer bei einem selbst, getragen von der Bereitschaft, gewohnte Wege zu verlassen und Neues zu wagen.
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EntwicklungsBegleitung Kurz und Gut
Ein PodCast von Waltraut Doering
im Gespräch mit Michael Wingenfeld
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