Inspirationen - 3.0 Überblick

Shownotes

Zum Auftakt der 3. Podcastreihe „Inspirationen“ gibt Waltraut Doering einen Einblick in die Menschen und Ideen, die die Entwicklungsbegleitung geprägt haben. Sie beschreibt, wie persönliche Begegnungen, gemeinsame Reflexionen und fachlicher Austausch wichtiger waren als theoretische Konzepte.

Zu den prägendsten Einflüssen zählen die Hirnforschung von Gerald Hüther, der psychomotorische Ansatz von Bernard Aucouturier sowie die konstruktivistischen und systemtheoretischen Impulse von Peter Kruse und Heinz von Foerster. Außerdem gibt es viele weitere inspirierende Menschen und Begegnungen.

Gemeinsam ist diesen Ansätzen die Sicht auf den Menschen in seiner Einheit von Körper, Gefühl und Denken sowie die Vorstellung von Entwicklung als selbstorganisiertem Prozess.

Das Interview macht deutlich, dass Entwicklungsbegleitung aus dem Zusammenwirken vieler Inspirationen entstanden ist und sich bis heute als lebendiger, offener und sich weiterentwickelnder Ansatz versteht.

In Kürze wird ein vor 10 Jahren erschienenes Buch von Waltraut Doering „25 Jahre auf dem Weg der Entwicklungsbegleitung” überarbeitet und neu erscheinen unter dem Titel „35 Jahre auf dem Weg der Entwicklungsbegleitung”.

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nehmen wir gerne entgegen. Gerne lassen wir euch auch in unserem PodCast zu Wort kommen. Bitte meldet euch bei: Waltraut.Doering@EntwicklungsBegleitung-kurz-und-gut.de .

EntwicklungsBegleitung Kurz und Gut

Ein PodCast von Waltraut Doering im Gespräch mit Michael Wingenfeld

Transkript anzeigen

00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Entwicklungsbegleitung, Kurz & Gut.

00:00:21: Dies ist ein Podcast für alle die mit Kindern zu tun haben und ihre Kompetenzen im Umgang mit Kindern erweitern wollen – beruflich oder privat!

00:00:33: Ein Podcast von und mit Waldraud Döring im Gespräch mit Michael Wingenfeld.

00:00:49: In den letzten Monaten hatten wir ja zwei kleine Podcastserien, einmal Grundlagen der Entwicklungsbegleitung und dann Praxis der Entwickungsbegleitungen.

00:01:00: Und da hast du ja immer wieder davon erzählt dass die bestimmte Personen bestimmte Ideen viel Inspiration gegeben haben Und deshalb haben wir uns entschlossen, jetzt als dritte Podcastserie die ganzen Inspirationen mal anzuschauen.

00:01:18: Also wo sind die Ideen hergekommen?

00:01:21: Die dich inspiriert haben deine Entwicklungsbegleitung weiterzuentwickeln?

00:01:27: und da werden wir jetzt in den nächsten Wochen mehrere Serien zu machen unseren Zuhörerinnen und mir mal einen kleinen Überblick dazu zu geben, was da so alles auf uns zukommt bezüglich Inspirationen für die Entwicklungsbegleitung.

00:01:48: Ja hallo Michael das mache ich sehr gerne weil das ist natürlich auch ein wichtiger Teil in meinem ganzen Leben gewesen.

00:01:57: die Menschen den nicht begegnet bin mit denen ich mich auseinandergesetzt habe und bei mir war es eben sehr häufig so mit wenigen Ausnahmen, dass ich die meisten Menschen, die mich inspiriert haben eben persönlich kennengelernt habe.

00:02:13: Ich bin relativ wenig durch Bücher inspiriert worden weil das persönliche Gespräch auch immer wesentlich inspirierender fand und von daher ist eines der Dinge – ich werde häufig gefragt in welchem Buch kann ich denn das oder das nachlesen?

00:02:34: Und dann kann ich immer sagen, weiß ich eigentlich auch nicht so wirklich.

00:02:37: Weil ich habe es aus Gesprächen natürlich teilweise aus Vorträgen von Menschen, auch aus Fortbildungen, die im Einzelnen Menschen gegeben haben und da hab' ich das alles so Stück für Stück zusammen genommen dann und natürlich in der gesamten Anfangsphase gemeinsam mit meinem leider ja inzwischen verstorbenen Mann, der wir haben uns natürlich sehr viel darüber unterhalten und uns dann gegenseitig noch mal inspiriert.

00:03:08: Also ich glaube schon dass eine große Inspirationsquelle Winfried Döring also mein Mann gewesen ist.

00:03:13: das vielleicht nur vorab?

00:03:16: Ja aber ansonsten... Ich bin ja Ich habe ja mal gelernt als Studium die Psychologie.

00:03:27: Und da sind wir natürlich schon einige begegnet und hab aber immer auch gemerkt, dass vieles davon mich nur kurzfristig beeinflusst hatte und dann durch anderes überlagert oder ersetzt worden ist.

00:03:47: Das ist auf jeden Fall das, wo ich nach meinem Studium Kinder mit autistischen Kindern gearbeitet und da ging es um Verhaltenstherapie.

00:03:57: Und die Struktur der Verhaltenstherapie, die ich also mal gelernt habe hat mich natürlich auch beeinflusst.

00:04:04: aber ich hab sehr bald gemerkt nicht das ist mir alles zu eng damit kann ich nicht so viel anfangen.

00:04:10: und damals kam dann die Jean-Ers Mit ihrer sensorischen Integration in mein Leben hinein.

00:04:18: Also Jean erst habe ich nicht persönlich kennengelernt Vertreterin, die Inge Flemig, die das hier in Deutschland populär gemacht hat.

00:04:26: Und dann habe ich so gemerkt dass beeinflusst mich schon sehr weil eben neben dem klassischen Zyphischen da jetzt der Körper plötzlich eine große Rolle spielte und das hat mich sehr stark beeinflußt erst mal.

00:04:41: Und die JNRs mit ihrer sensorischen Integration, die ja auch auf das was dann später noch ganz viel dazu kam.

00:04:48: Auf Hirnorganische Sachen eingegangen ist und eben in dem Hirnstamm eine der Grundlagen gesehen hat und damit auch den sogenannten Grundwahrnehmungsbereichen, die dann mit Bewegung gekoppelt waren.

00:05:06: Aber was dann fehlte bei JNRS?

00:05:11: dann auch irgendwann wurde eben auch den erst überlagert ist das ganze Gefühl, der ganze Bereich unserer seelischen Prozesse und die gefühlsmäßige Verarbeitung.

00:05:30: Und da wurde den Erst an einem Punkt oder beziehungsweise von einem Menschen ganz stark überlagern.

00:05:37: Das war Gerald Hüter Und das war dann alles in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts.

00:05:45: Dann kann ich jetzt nicht mehr sagen, wer kam wann sondern die haben dann alle ungefähr gleichzeitig.

00:05:51: aber Gerald Hüter hat mit seinem Satz der zentrale Stelle in unserem Gehirn und damit auch für die Anregung fürs ganze Leben ist das limbische System unser Gefühlsleben.

00:06:08: Mit seinem Satz ohne Gefühl geht gar nichts.

00:06:11: Hat er eben sehr stark mich erreicht.

00:06:17: und da das genau die Stelle war, die ja bei Jean erst mir gefehlt hatte, da war eben Körperlichkeit Bewegung und Denken.

00:06:28: aber dieser ganze psychische seelische Bereich hat gefehelt und den habe ich dann bei Gerard Hüter gefunden.

00:06:36: Er ist hernorganisch.

00:06:39: Dann ging es auch mit Gerald Hüter in seiner Entwicklung sehr viel weiter.

00:06:44: Ich werde einen weiteren Satz von ihm nie vergessen, das er berichtet hat, dass wie er Hirnforscher wurde und was er alles da entdeckt hat und was sie gemacht hat.

00:06:56: Und dann kam der Satz vom Himmel irgendwann habe ich gemerkt an dem Gehirn hängt ja auch noch ein Körper dran!

00:07:04: Das war jetzt wieder diese Verbindung dann auch zum Teil zu G&Rs oder vielen anderen Menschen, die eben den Körper und die Seele miteinander verbunden haben.

00:07:17: Und dann irgendwann auch natürlich Geist!

00:07:21: Und diese Einheit von Körper-, Seele- und Geist – die haben wir nun wieder bei jemandem anders ganz doll gefunden.

00:07:30: Das war Bernard Ocotrier, den wir damals kennengelernt haben Gott sei Dank auch persönlich kennengelernt, den ich persönlich kennenlernen konnte und der eben diese Einheit von Körper-, Seele- und Geist sehr stark in den Vordergrund stellte.

00:07:49: Und jetzt machte das Ganze auch wesentlich mehr Sinn!

00:07:54: Jetzt hatten wir von Gerald Hüter den gesamten Hirnorganischen und die Auswirkungen des Hirn organischen Teils auf dem Körper, aufs ganze Leben Und den Bernard-Couturier, der jetzt von der Entwicklung der Kinder her ging.

00:08:11: Der quasi schon im Säuglingsalter gesehen hat wie sich Körper, Seele und Geist miteinander verbinden und wie man über Körper und Seele also über Gefühl und Sensomotorik zum Denken kommen kann.

00:08:29: So haben wir das Ganze.

00:08:31: Dann habe ich dann hinterher bei Gerard Hüter auch noch wiedergefunden, wie das im Gehirn dann quasi auch alles sich miteinander vernetzt und wie es da auch abläuft.

00:08:42: Und das waren einfach ganz wunderbare Inspirationen die ich da gekriegt habe.

00:08:49: Ja aber dann kam in den neunziger Jahren noch jemand dazu der plötzlich in unser Leben schneite und zwar war er damals Professor an der Bremer Uni Und bei Peter Kruse haben wir jetzt noch einen ganz anderen Ansatz gefunden.

00:09:10: Auch da war die Inspiration wieder auf eine wunderbare Art und Weise, und zwar wollten wir eigentlich für unsere Fortbildung, die wir damals schon gegeben haben, jemanden haben der einen Teil oder ein Vortrag innerhalb dieser Fortbildungen gehalten hat oder halten sollte zum Thema Entwicklung von Kindern.

00:09:39: Und da ich Peter Kruse vorher schon kennengelernt hatte auf privater Ebene, habe ich ihn gefragt sag mal magst du nicht diesen Teil übernehmen und über Entwicklung von Kindern da dich einbringen?

00:09:54: Da hat er gesagt Ihr sagt alles in den neunziger Jahren.

00:09:58: Ja, sagt er das kann ich gerne machen aber du wirst nicht das erleben bei mir was du dir denkst von Entwicklung und Wieso?

00:10:08: Und Ich selber hatte in meinem Psychologie Studium Peter Großer war ja auch Psychologe.

00:10:16: da hatte ich gelernt dass Entwicklung ein sogenannte Stufenmodell ist.

00:10:21: eine Entwicklung Stufe nach der anderen durchlaufen wir Und so kommen wir zu dem, was wir dann inzwischen sind.

00:10:30: Ja, sagte Peter Kruse aber, wie kommt man denn von einer Stufe an die andere?

00:10:35: Die Stufen?

00:10:35: Okay!

00:10:36: Also sieht man wunderbar in der körperlichen Entwicklung erst Lichtmann, dann Sitzmann und dann steht Mann, dann läuft Man, dann springt man

00:10:43: usw.,

00:10:44: Aber wie ist denn der Übergang von einem Stufe auf den anderen?

00:10:50: Wie kommt man da hin?

00:10:51: Wer steuert das?

00:10:53: Denken die Leute darüber nach, dass sie sich jetzt mal hinstellen sollten.

00:10:58: Und da hat er etwas eingebracht was dann in diesem ganzen Jahrzehnte sehr stark sich ausbreitete und das ist ursprünglich erst einmal dieses Chaostheorie Die ChaosTheorie die ja ursprünlich aus der Physik auch kam, aber dann inzwischen auch eben andere Spaten hineinreichte.

00:11:26: Dann sagt er okay, aber Chaos Theorie da gibt es einen weiteren Begriff der wichtig ist das ist die Selbstorganisationstheorie.

00:11:34: Das heißt aus diesem Wechselspiel von Chaos und Ordnung entwickelt sich der Mensch selber.

00:11:45: Und diese Selbstorganisation, dass da also kein Organisateur ist.

00:11:51: Jemand der das Ganze von außen oder auch innen drin des kleinen grünen Männchen, was es ganze steuert nie Sondern.

00:11:59: das macht das Gehirn und das macht die Natur und sowas macht das selber.

00:12:04: Das kommt aus ihr heraus!

00:12:07: Und das fand ich natürlich sehr spannend.

00:12:10: Und er sagt uns, so kommt es auch aus dieser Selbstorganisation heraus.

00:12:14: Dass sich ein Mensch entwickelt von einer Stufe in die nächste und Inzwischen ist von Chaos Theorie und Selbstorganization nicht mehr ganz so viel gerede.

00:12:27: wir sprechen inzwischen vor dem sogenannten Konstruktivismus und damit hat Peter Kruse uns damals eingeladen diesen Konstruktivismus kennenzulernen, wie wir unser Gehirn konstruieren oder wie sich das Gehirnselbst konstruiert müsste man eigentlich besser sagen und dieser Konzultivismus hat uns dann eigentlich auch gar nicht mehr losgelassen.

00:12:54: Das alles miteinander verbunden?

00:12:56: Das gibt die drei Grundsäulen der Entwicklungsbegleitung.

00:13:03: Das hast du jetzt sehr schön dargestellt.

00:13:07: ist es praktisch so eine Art, sagen wir mal zeitlicher Reihenfolge die aber nicht einfach nur hintereinander sondern quasi wie so Treppen nach oben gehen oder?

00:13:17: Und man immer noch mehr dazu lernt und eigentlich die dritte Stufe nicht gehen kann wenn man die erste nicht schon gegangen ist.

00:13:25: So habe ich den Eindruck Wie ist das für dich?

00:13:29: Ja, das ist... Du bringst mich jetzt gerade auf die Idee.

00:13:32: Da war ich vorher nach hinten dran gedacht, dass sich genau unsere Entwicklung dann in den neunziger Jahren mit diesen drei Säulen also Konstruktivismus, hernorganische Aspekte und Bernat au Couturier mit seinem Ansatz ... Das es eben im Grunde genommen gar keine Reihenfolge gab!

00:13:51: Und ich weiß jetzt auch gar nicht wer wirklich zu Anfang da war sondern diese einzelnen Stufen ineinander fließen und gar keine einzelne Stufen mehr sind, sondern ja so wie eine Gesamtheit etwas ergibt, wo von verschiedenen Seiten etwas hineinfließt.

00:14:15: Manches etwas früher, manches etwas später.

00:14:18: also insofern gibt es tatsächlich einen etwas zeitlichen Ablauf aber ich habe er keine zeitliche Vorstellung, sondern eher fast eine räumliche Vorstellung.

00:14:30: Das ist wie so eine Kugel und da fließen von allen Seiten, fließt was rein... Und da wo, nehmen wir mal Gerald Hüter zu Anfang, was reingeflossen ist, fliegt später noch etwas.

00:14:40: Das trifft jetzt wieder auf ein Gesamt in dieser Kugeln, das dann ganze noch weiter inspiriert.

00:14:47: Ich kann es nicht mehr auseinanderhalten!

00:14:50: Was jetzt was tatsächlich beeinflusst hat, sondern ich glaube auch dass mein Gehirn das einfach so integriert hat wie es das gerade brauchte und dann eben immer noch neue Einflüsse oder ja Inspirationen von diesen Menschen kamen.

00:15:10: Und dann auch wieder haben wir zum Teil mit Schülerinnen zu tun gehabt.

00:15:18: Das war dann die Marion Esser und die dann aber auch wieder einen etwas eigenen Weg noch gegangen ist, die uns dann auch beeinflusst hat.

00:15:28: Und wir hatten damals in den neunziger Jahren ein ganz, ganz großen Vorteil mein Mann und ich Wir hatten nämlich neben unserem Therapien-Institut auch noch ein Fortbildungsinstitut.

00:15:40: Und wir konnten uns jetzt in das Fortbildung-Institut, weil wir nicht nur selber Fortbildung gegeben haben, sondern sehr viele Fremdreferenten hatten – all die Leute einladen von denen wir uns gerne inspirieren lassen sollten!

00:15:54: Die haben bei uns Fortbildungen gemacht und sofern haben wir sie kennengelernt und an den Fortbildung teilgenommen und daraus ergaben sich dann in der Folge zum Teil weitere Gespräche, weitere Einflüsse und weitere Entwicklungen.

00:16:10: Und so ist das Ganze wie ein großes zusammenhängendes System was sich selber irgendwann konstruiert hat.

00:16:19: Das Wichtigste war – ich weiß gar nicht mehr von wem ich das gehört habe – irgendjemand von diesen ganzen schlauen Menschen den wir begegnet sind hat irgendwann mal gesagt es ist wichtig dass wir nie etwas abschließen.

00:16:37: Dass wir sagen, so jetzt ist es fertig!

00:16:39: Sondern dass wir immer offen bleiben für das sich etwas erneuern kann.

00:16:46: Ich glaube, es war Berner Occulturier der mal gesagt hat eine Methode die sich nicht erneuerstirbt irgendwie sowas und mir fiel damals ein Das ist im Prinzip wie die Zellen in unserem Körper die sich auch permanent erneujern Und da sterben Teile ab und dann kommen an die Stelle neue Zellen usw.

00:17:09: So ein organischer und dynamischer Prozess, war das?

00:17:17: Schön!

00:17:17: Da freue ich mich drauf.

00:17:18: Es wird bestimmt eine sehr interessante Podcast-Serie.

00:17:25: Was mich noch interessiert ist... Du hast ja selbst gesagt, du hast einige dieser Personen getroffen.

00:17:33: Welche dieser Personen hat es denn, sagen wir mal besonders genossen dich zu inspirieren?

00:17:42: Gibt's so den ein oder anderen, wo das aus Mensch der Pfand total klasse, dass ich seine Ideen in die Entwicklungsbegleitung von Kindern und Jugendlichen einbauer.

00:17:55: Das kann ich, glaube ich gar nicht sagen.

00:17:58: Ich kann eigentlich nur sagen was ich immer genossen habe weil ich das ja gemerkt habe und ich war einmal ganz bespägerig was da jetzt noch an neuen Ideen kommt aber... Teilweise eher etwas anderes erlebt, nicht dass es jemand genossen hat.

00:18:16: Aber zum Beispiel bei Bernard Couturier war das Ganze so, dass wir ja inzwischen seinen Ansatz verbunden hatten mit zum Beispiel konstruktivistischen oder hernergarnischen Aspekten und Und darüber haben wir – ich selber konnte nicht so furchtbar viel mit Berna reden, weil er spricht nur französisch.

00:18:38: Aber mein Mann sprach Französisch und ich habe dann immer das Ganze auch übersetzt bekommen!

00:18:43: Aber Berna hat also zum Beispiel gesagt, also hier Stabilität und Instabilität aus dem Konstruktivismus damit hab' ich nichts am Hut und das hat mit meiner Sache überhaupt nichts zu tun.

00:18:55: Das heißt dass sich er bei Berna erlebt habe, dass er sich abgrenzen wollte Obwohl er selber gesagt hat, die Methode muss sich erneuern.

00:19:06: Und aber dass er sagt okay wenn ihr meine Sachen aufnehmen wollt gerne unterstützt euch macht das und so weiter.

00:19:13: Aber das jetzt mit anderen Sachen zu verbinden?

00:19:16: Nee!

00:19:16: Das ist nicht meins.

00:19:19: Okay musste auch nicht sein bei uns.

00:19:21: Es ist eingeflossen und zusammengeflossen.

00:19:25: Wer mit wem der Austausch anders war, war mit Peter Kruse tatsächlich.

00:19:35: Der war selber eben auch immer neugierig.

00:19:38: und wie es dann noch weiter ging das war auch in den Neunzigerjahren.

00:19:44: Wir haben ... Darin als wir vierundneutzig war das ein Kongress gemacht mit meinem Mann und ich noch mit zwei anderen Leuten zusammen großen Kongress in Marburg mit mehreren hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

00:20:00: Und da auf zu diesem Kongress haben wir eben alle möglichen Leute eingeladen als Referenten, also alles das was uns so interessierte damals und was Einfluss hatte.

00:20:14: Da haben wir neben Peter Kruse natürlich auch dabei war.

00:20:18: Gerald Püter war nicht dabei damals, da war der Kontakt noch nicht so eng.

00:20:24: Aber neben Peter Kruse haben wir dann eingeladen aus den USA Heinz von Förster.

00:20:30: Und das war eine ganz, ganz besondere Inspiration und da würde ich sagen mit Heinz Von Förster habe ich zwar nur eine ganze Nacht lang diskutiert und geredet aber das war auf beiden Seiten unglaublich bereichert und der hat dann.

00:20:46: natürlich hab ich dann anschließend auch seine Bücher gewesen und auch von ihm weiteres gehört.

00:20:52: Aber der hat dann noch in diesem ganzen Bereich Konstruktivismus, Selbstorganisation uns noch sehr viel weiter inspiriert und ich würde sagen so von der Ausstrahlung hier und von dem was mir entgegen kam war Heinz von Förster eine ganz besondere Begegnung.

00:21:14: Das kann ich nur bestätigen.

00:21:16: Ich hatte ja die Freude mit Heinz Von Förster mehrfach auch zusammenarbeiten zu dürfen.

00:21:20: Es war immer wieder klasse, wie neugierig der War und wie er sich gefreut hat wenn andere eine Erkenntnis in seiner Anwesenheit oder wir auch immer gewonnen haben.

00:21:30: Das war schon einmal große Klasse.

00:21:32: Super!

00:21:34: Danke dass du uns jetzt gerade noch kurz mal so den Eindruck gegeben hast, wie die Leute das wahrgenommen haben.

00:21:41: Wenn Du jetzt eine Aufstellung Davon machen würde es von deiner Inspiration.

00:21:50: Hättest du eine Idee, wie die verschiedenen inspirierenden Personen in der Aufstellung relativ zu dir und der Entwicklungsbegleitung stehen?

00:22:04: Ganz spontan!

00:22:07: Also aufstellungen sollten ja mal spontan sein aber ich sehe mich quasi zusammen mit meinem Mann allerdings auch in der Mitte des Feldes stehen Und rundherum sind die gesamten Inspiratorinnen und Inspiratoren.

00:22:24: So, dass ich die Möglichkeit habe mich in der Mitte zu drehen und immer Kontakt aufzunehmen.

00:22:31: Dann kommen die einzelnen näher oder gehen weiter weg.

00:22:34: Also so richtig sternförmig dann quasi!

00:22:40: Ich hab genau dieses ... Gefühl und Bedürfnis.

00:22:44: Ich möchte alles aufnehmen, ich möchte alles mitkriegen und deshalb stehe ich nicht am Rand sondern wirklich richtig in der Mitte.

00:22:52: Super ein schönes Bild!

00:22:55: Und ich freue mich darauf in den nächsten Wochen mit dir in die Details der Inspiration gehen zu dürfen.

00:23:04: Dankeschön Walter!

00:23:05: Ja, darauf freue ich mich auch sehr.

00:23:08: vielleicht noch ein paar ganz andere weitere Namen, die Arbeit am Tonfeld von Heinz Deuser repräsentiert durch Marie-Louise Geis mit der ich sehr viel Kontakt habe immer noch.

00:23:20: Wir machen sehr viel zusammen wird eine große Rolle spielen.

00:23:23: nochmal und dann wäre dann auch auftauchte.

00:23:27: und wer aus meinem Leben, aus meinen Denken und den Inspirationen nicht mehr weg zu denken ist, ist Emmy Pickler ganz, ganz großes Vorbild ist.

00:23:40: Die hat von all dem Theorien die ich inzwischen genießen konnte wahrscheinlich nichts gewusst.

00:23:48: aber ihr Menschenbild hat entspricht genau dem was ich gerne liebe und übernehme.

00:23:54: und das weitere auch Und ich hatte zu Anfang hatte ich etwas gesagt dass ich normalerweise wenig Bücher gelesen habe also zumindest nicht als Primäres, als Auslöser, als Inspiration.

00:24:12: Und deshalb eben auch schlecht sagen kann da und da könnt ihr das wiederfinden.

00:24:16: aber ich habe ja auch einige Bücher geschrieben die inzwischen schon alle vergriffen sind.

00:24:21: Aber in Kürze wird ein Buch wieder aufgelegt werden von mir.

00:24:26: Das hab' ich vor gut zehn Jahren geschrieben.

00:24:30: Damals ließ es twenty-fünf Jahre auf dem Weg der Entwicklungsbegleitung und da sind diese einzelnen Einflüsse nochmal in Form von Einzelbeiträgen drin.

00:24:44: Und das Buch wird, ich bin gerade dabei, wird jetzt erweitert durch die letzten zehn Jahre.

00:24:51: Wird dann heißen fünfunddreißig Jahre auf dem Weg der Entwicklungsbegleitung?

00:24:55: Da kann man die ganzen Einflüssen auch noch mal wieder sehen und vor allen Dingen was so in den letzten Jahren passiert ist und was mich da alles weiter beeinflusst oder inspiriert hat.

00:25:10: Wow, danke für die Ergänzung!

00:25:11: Da bin ich einmal gespannt.

00:25:14: ein Podcast der von einer passenden Publikation begleitet wird.

00:25:20: Freue ich mich drauf?

00:25:20: Danke dafür!

00:25:22: Gerne!

00:25:23: Vielen Dank Michael.

00:25:24: bis zum Start der einzelnen Inspirationen.

00:25:37: Sie hörten einen Podcast zum Thema Entwicklungsbegleitung von Walter Döring im Gespräch mit Michael Wingenfeld.

00:25:46: Weitere Informationen können Sie bekommen über die Website www.entwicklungsbegleitung.de.

00:25:56: Wenn Ihr Lust habt, mit uns Kontakt aufzunehmen würden wir uns sehr freuen.

00:26:01: also jede Form von Fragen hinweisen vielleicht eigene Erfahrungen Ergänzungen.

00:26:07: bitte meldet euch gerne über die E-Mail Adresse auf der Internetseite www.entwicklungsbegleitung.de.

00:26:16: Wir freuen uns auf eure Kontaktaufnahme und Nachricht!

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