Inspirationen - 3.1 Gerald Hüther - Entfaltung

Shownotes

Im Interview beschreibt Waltraut Doering, wie die Begegnung mit den Ideen von Gerald Hüther ihre Arbeit in der Entwicklungsbegleitung inspiriert und vertieft hat.

Ausgangspunkt war die kritische Auseinandersetzung Hüthers mit gängigen Erklärungen zu ADHS und sein wissenschaftlich fundiertes Hinterfragen scheinbar gesicherter Annahme

Besonders prägend waren für Doering seine Erkenntnisse zur Bedeutung von Gefühlen für Lernen und Entwicklung sowie die Aussage, dass sich das Gehirn dort am besten entwickelt, wo Begeisterung entsteht. Hüthers Forschung bestätigte viele Erfahrungen aus der Entwicklungsbegleitung und lieferte zusätzliche Begründungen für eine Haltung, die Kinder als aktive Gestalter ihrer Entwicklung versteht

Das Interview macht deutlich, wie wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrung einander bereichern können und wie wichtig es ist, Kindern mit Offenheit, Interesse und Vertrauen zu begegnen.

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EntwicklungsBegleitung Kurz und Gut

Ein PodCast von Waltraut Doering im Gespräch mit Michael Wingenfeld

Transkript anzeigen

00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Entwicklungsbegleitung.

00:00:18: Kurz und gut!

00:00:21: Dies ist ein Podcast für alle, die mit Kindern zu tun haben und ihre Kompetenzen im Umgang mit Kindern erweitern wollen – beruflich oder privat.

00:00:33: Ein Podcast von und mit Waldraud Döring im Gespräch mit Michael Wingenfeld.

00:00:50: Heute sind wir in unserem ersten Podcast zum Thema Inspiration.

00:00:55: Also was hat dich inspiriert?

00:00:59: Wir sprechen heute über Inspirationen, die du von Gerald Hüter bekommen hast und da interessiert mich natürlich ganz besonders.

00:01:11: Wann bist denn eigentlich Gerald Hütter das erste Mal begegnet?

00:01:17: Ja, dann bin ich ihm begegnetscht!

00:01:21: Also erst mit Hallo Michael.

00:01:23: Ja, ich freue mich auch sehr auf diese Inspirationen und weil da musste ich erstmal ganz viel sortieren was mich alles inspiriert hat Und Gerard Hüter bin ich als erstes über einen Zett-Schriftenartikel begegnet und zwar war der... ... zwei tausendzwei war das glaube ich War im Spiegel ein Artikel zum über das Thema Neues vom Zappelphilip.

00:01:53: Und damals war ja ADS und ADHS sehr on vogue, leider immer noch okay.

00:02:00: aber dass und Gerard Hüter hatte damals in diesem Artikel veröffentlicht, dass er eine Untersuchung, kein Experiment gemacht hat mit Ratten denen dass Medikament des Ritalin, dieser Stoff, dieses Methylfinidad gegeben worden ist und hat eben herausgefunden das unter bestimmten Bedingungen diese Ratten Parkinson gekriegt haben.

00:02:33: Und das hat mich natürlich total interessiert weil ich mit dem Thema ADHS auch sehr viel befasst war Und daraus ist dann quasi ganz viel Interesse gewachsen an den Hirnorganischen Grundlagen.

00:02:48: Gerald Hüter is ja Hirnforscher und Neurobiologe, an diesen gesamten Hirnorganischen Vorgängen – das war mein Zugang zu Gerald Hütter!

00:03:00: Was hat dich denn da besonders so inhaltlich angesprochen?

00:03:04: Also gab es da irgendeine Besonderheit im Text oder was auch immer?

00:03:09: Ja, auf jeden Fall dass er für mich jemand war der diesen Mainstream Einschätzungen.

00:03:18: ADHS ist eine Stoffwechselstörung genetisch vererbt auch noch und da muss eben das Medikament gegeben werden damit diese Kinder davon befreit werden.

00:03:34: Und das hat mich schon immer sehr sehr geärgert weil ich schon immer der Meinung gewesen bin, da läuft das schief in unserer medizinischen Betrachtung.

00:03:45: Und bei Gerald Hüter habe ich das eben gefunden und das hat mich sehr angesprochen dass da jemand gesagt hat so einfach kann man das nicht sehen diese wenn dann zusammenhängen.

00:03:58: Für was stand damals Gerard Hüte?

00:04:01: Also wer war er?

00:04:04: Tickel geschrieben hat, aus welchem Kontext?

00:04:08: Wofür steht der Gerhard Hütter?

00:04:10: Ja also wie gesagt er ist ja Hirnforscher und er hat das ganze mal aus der Perspektive des Neurobiologen- und Hirnvorschers gesehen.

00:04:24: Und hat damals eben auch schon gesagt dass natürlich wirkt dieses Medikament auf den ersten Blick, aber er hat auch damals schon in Frage gestellt und aufgeworben.

00:04:37: die Frage diese.

00:04:39: Annahme, wie wirkt das eigentlich?

00:04:42: Und warum wirkt dass man das auch ganz anders sehen kann und dass man es tatsächlich auch wissenschaftlich neurologisch anders begründen kann.

00:04:51: Was mich damals sehr fasziniert hat ist das was dann auch in seinem Buch Neues vom Zappelphilip herausgekommen ist.

00:05:00: da hat er Kinderbeispiele auch besprochen und hat immer dazu eine neurobiologische Erklärung gegeben, dass er dann gesagt hat es könnte aber auch so sein.

00:05:13: Und dieses Infragestellen von eigentlich Dingen die uns vorgegeben worden sind also sind sie dieses Infrage stellen.

00:05:22: das hat mich bei hinter sehr stark angesprochen.

00:05:28: Okay, das ist jetzt spannend.

00:05:30: Das heißt du hast dann praktisch aufgrund des Artikels erst von Hüter erfahren und dich dann über ihn sagen wir mal schlau gemacht an der Stelle oder?

00:05:40: Im Grunde im Großen und Ganzen ja ich hatte vorher den Namen schon einmal gehört aber mich noch nicht sehr viel damit befasst und dieser Artikel mit dieser kritischen Sichtweise Dinge in Frage zu stellen, die so als selbstverständlich hingenommen werden und zwar wissenschaftlich fundiert infrage zu stellen.

00:06:01: Das hat mich absolut geflasht!

00:06:03: Und dann habe ich mich mit Gerald Hüter ganz viel auseinandergesetzt.

00:06:07: Und dann auch zu einem eigenen Buch, was ich ein Jahr später herausgegeben habe mit meinem Mann zusammen.

00:06:14: Das andere ADS-Buch langes Interview mit Gerald Hüter geführt und das ist da auch veröffentlicht worden wo es eben genau darum geht.

00:06:26: man müsste alles von verschiedenen Seiten auch mal betrachten wie wenn dann hinnehmen und das hat mich dann auch sehr weiter begleitet.

00:06:42: Wenn du jetzt diese Inspiration, die von ihm erhalten hast in einer kleinen Anwendungsgeschichte nach der Motto, dass eine ist dieser Gedanke alles anders zu sehen?

00:06:56: Hast du dafür ein konkretes Beispiel wo du sagst naja da war einer der ersten Erkenntnisse erlebt habe, wie das wirkt?

00:07:08: Ja.

00:07:11: Das war ganz besonders... Ich hatte damals ja sehr viel therapeutisch eben auch gearbeitet oder beziehungsweise entwicklungsbegleitend und hatte auch in der Phase schon in neunziger Jahren viel so genannte bewusst so gesagt ADS-Kinder.

00:07:34: Und im Umgang mit den Kindern habe ich, glaube ich schon vorher genau das befolgt was dann hinterher von Hüter begründet wurde.

00:07:44: Aber in der Argumentation Eltern gegenüber da bin ich relativ viel sicherer geworden weil ich dann hab den Eltern vorhin auch schon gesagt Mensch machen sie das nicht so schwarz weiß ihr Kind hat soviel Fähigkeiten wir können es doch nicht auf diese vier Buchstaben reduzieren ADHS und habe auch sicher einige Eltern damit erreicht.

00:08:06: Aber jetzt hatte ich jemanden, den ich noch mal anführen konnte und wie das in unserer Gesellschaft ja häufig ist.

00:08:13: Wissenschaftler sind dann und Ärzte und Wissenschaftler haben natürlich immer mehr Gewicht.

00:08:20: Da konnte ich sagen gucken Sie mal da und hab mit Eltern viel über das Buch gesprochen.

00:08:26: Und ich glaube dass da noch sehr praktisch in der praktischen Umsetzung viel passiert ist.

00:08:34: Das interessiert mich dann schon nach dem Motto, wenn du jetzt also sagen wir mal ein konkretes Kind beobachtest.

00:08:44: Wo hat die Inspiration von Gerald Hüter jetzt seine Beobachtung und deine vielleicht anschließende Interpretationen und Handlungen verändert?

00:08:56: Ich glaube dass Gerald Hütter mich gar nicht so sehr verändert hat Aber er hat mich in vielem bestärkt und damit quasi die Entwicklungsbegleitung, die ja als Haltung und eine spezielle Anwendungsweise gilt, dass sie sie erweitert hat.

00:09:26: Und das Sie sie untermauert hat und sich an vielen Stellen eben wirklich das Gefühl hatte ja ich habe selber noch ein bisschen mehr auf Fundament auf der einen Seite und auf der anderen Seite kann ich daraus auch noch ein bißchen weitergehen.

00:09:47: Ganz wichtiger Satz von ihm war für mich, ohne Gefühl geht gar nichts.

00:09:53: Weil ich bin ja Psychologin und mit dem Thema Gefühlen beschäftige ich mich natürlich auch ganz viel Und dass Gerard Hütter eben Hirna ganz gezeigt hat, wie auch im Gehirn der Bereich für die Gefühle zuständig ist.

00:10:10: Das limbische System eine ganz besondere Bedeutung hat für unser gesamtes Leben und das keine Entscheidung nichts ohne Gefühl fällt.

00:10:20: Und das fand ich ganz wichtig.

00:10:22: Die Erweiterung davon war dann nochmal seine Aussage dass sich das Gehirn immer dort am besten entwickelt, wo Begeisterung entsteht.

00:10:34: Und diese Begeesterung war auch für mich ein ganz wichtiges Thema und hat mich eben einerseits nicht nur in meinem Kopf beschäftigt sondern in der konkreten Umsetzung, was ich jetzt danach geguckt habe.

00:10:48: Wann sind die Kinderbegeisterungen?

00:10:50: Welche Gefühle zeigen sie mir zu welchem Zeitpunkt?

00:10:54: Was geht ihnen vor?

00:10:56: Das hat mich schon ganz schön... stark beeinflusst.

00:11:02: Gibt es außerdem jetzt schon erwähnten Inspirationen von Geralt Hüter?

00:11:07: noch weitere Sachen, wo du sagst naja also das war eine Fülle an Inspiration?

00:11:16: Ja auf jeden Fall!

00:11:17: Das ging weiter weil zum Beispiel dann die Einbeziehung des Frontalhirns, dass das Frontale in das was bei uns hinter der Stirn sitzt eben so unglaublich wichtig ist für die menschliche Entwicklung und was da alles passiert.

00:11:35: Und dass dort eben Haltung Selbstbild Weltbild entsteht.

00:11:41: und da wir immer schon gesagt haben Entwicklungsbegleitung ist keine Theorie keine Methode sondern eine Haltung haben wir jetzt auch nochmal zusammen hängen mehr betrachtet.

00:11:52: Und aus diesem Ganzen entstand dann der starke Erweiterung, die Mütter selber auch eben gebracht hat von der reinen Hirnforschung hin zum menschlichen Lernen und kindlichen Lernen.

00:12:07: Dann hatten wir das Thema wie und wo lernt ein Kind?

00:12:13: Was passiert eigentlich in der Schule?

00:12:15: was verursacht die Hauptprobleme und wie könnte man es anders lösen?

00:12:20: All diese Dinge haben mich doch in der Entwicklungsbegleitung sehr, sehr beeinflusst und inspiriert.

00:12:28: Dadurch auch andere Wege zu gehen, meine Wege zur Erweitern vor allen Dingen.

00:12:36: Kannste auch dafür vielleicht das eine oder andere zum Beispiel aus dem Erleben in konkreten Situationen mit Kindern Kleine Beispiele erzählen?

00:12:49: Ja, bei den Kindern.

00:12:50: Als Allererstes fällt mir etwas anderes ein und zwar Beispielen aus meinen Fortbildungen.

00:12:57: Dass eben dann die Fortbildungsteilnehmerinnen und Teilnehmer ja auch oft Fragen haben zu Kinder und immer wieder das Thema kommt was passiert eigentlich wenn die Kinder in die Schule müssen?

00:13:10: wo haben sie da überall Probleme?

00:13:15: viele und wunderbar weiterführende Gespräche und Diskussionen gehabt über dieses Thema.

00:13:24: Da hat es mich ganz, ganz stark beeinflusst und natürlich auch wieder gar nicht in erster Linie im Umgang mit dem Kind weil dieses Umgang das Kind in den Mittelpunkt zu stellen, dass Kind in seinen Bedürfnissen zu sehen übrigens auch später von Hüter sehr stark aufgegriffen, dass wir nicht die Kinder wie Objekte behandeln sollen.

00:13:54: Sondern sie als Subjekt und als aktiver Gestalter der eigenen Entwicklung zu sehen.

00:14:00: Aber das hatte ich vorher schon drin.

00:14:02: Das heißt im Umgang mit dem Kind hat es mich gar nicht so sehr beeinflusst aber dann in Elterngesprächen, in Fortbildungen Begründungen zu auch sehr viel war, warum ich das vorher immer auch schon gemacht hatte.

00:14:17: Und dann natürlich auch noch für mich, dass sich das ein oder andere zusätzlich bei einem Kind beobachtet habe.

00:14:26: zum Beispiel wann fühlt es sich von mir vielleicht doch zu sehr beeinflusst?

00:14:35: und da hab' ich etwas ganz Wichtiges gelernt gemerkt habe zu oder nein bemerkt aber gar nicht, dass ich beobachtet habe.

00:14:45: Wann gehe ich mit einem Kind nicht so um wie es dem Kind entspricht?

00:14:51: Dass sich aus den Reakt viel mehr auf die Reaktionen noch geachtet habe und gesehen habe wenn das Kind mir widerspricht oder sich zurückzieht oder sogar sauer wird und das dann mit meinen Verhalten in Zusammenhang gebracht habe die dann die wichtigsten Sachen, die daraus gefolgt sind ist.

00:15:13: Dass ich dann merke, da hab' ich was gemacht, was für das Kind nicht so gut war und das habe ich dem Kind gesagt.

00:15:20: Ich hatte es da nicht mit ganz kleinen Kindern zu tun, sondern welche, die auch schon viel sprachen.

00:15:26: Und wenn ich dann den Kind gesagt hab, ähm ... du?

00:15:30: Ich glaub', da hab ich eben was gemacht ,was für dich gar nicht so good war oder was du gar nicht wollte.

00:15:36: Entschuldige bitte!

00:15:37: Das war mein Fehler.

00:15:39: Und dann habe ich Unglaubliches erlebt, dass die Kinder mir auf die Schulter klopften und sagten auch, Alter, macht nichts!

00:15:51: Super, super.

00:15:53: Gibt es denn irgendwas so in der Retrospektive auf deine Inspiration?

00:15:59: Wo du sagst naja also... In

00:16:14: der ersten Phase gar nicht.

00:16:17: Weil ich mir immer das Rausen am Hirn organisch, da konnte ich gar nicht widersprechen weil ich keine Ahnung hatte davon bis dahin.

00:16:26: und da habe bei mir reinpasste in mein Konzept reinpaste und mich meinen Sein weiterentwickelte, sodass ich da auch wahrscheinlich automatisch Dinge mit denen ich nicht so übereingestimmt habe links liegen lassen habe.

00:16:50: Inzwischen hat Gerhard Tüttiger viele andere Themen auch angesprochen.

00:16:55: und zur Selbstentwicklung von Erwachsenen die mich natürlich als Psychologin und als Entwicklungsbegleiterin auch sehr beschäftigt.

00:17:06: Und da fängt es jetzt so an, dass ich sage an der einen oder anderen Stelle das stimmt nicht mit mir überein.

00:17:13: Jetzt habe ich gerade vor einiger Zeit in seinem Entwicklungshelferhaus was er vor einigern Zeit ins Leben gerufen hat.

00:17:26: So folgende Bemerkung von ihm.

00:17:32: Das ist darum ging, dass wir in unserem Leben eine Menge machen sollten was uns auch selber begeistert und Spaß macht.

00:17:41: Dacor vollkommen klar.

00:17:43: aber da hat er dann gesagt das es eben oft Menschen gibt zwangsweise die einen Beruf nachgehen der ihnen nicht gefällt den sie aber machen müssen weil sie Ja, in Lebensunterhalter mit verdienen.

00:18:00: Er sprach dann zum Beispiel von einer Verkäuferin die nicht zufrieden ist mit ihrem Beruf aber es macht weil sie eben damit Geld verdienen kann.

00:18:11: und Dann brachte er das Beispiel.

00:18:13: Das ist für ihn vergleichbar mit einem Sportler Mit einem Standbein und einem Spielbein.

00:18:21: Das Spielbein schießt die Tore und das Standbein braucht er aber quasi, um eine Festigkeit zu haben.

00:18:27: Und der hat dann gesagt dass diese Menschen diesen Beruf als ihr Standbeind sehen sollten und den einfach erledigen und abhaken und dann wenn sie eben Freizeit haben sich mit ihrem Spielbeins beschäftigen.

00:18:48: Und da muss ich ganz heftig widersprechen, weil ich nämlich finde einmal dass jemand der zum Beispiel oder die zum Beispiel Verkäuferin ist, so viele Stunden am Tag damit verbringt dass für das Spielbein hinterher gar nicht mehr wirklich Energie und Zeit bleibt.

00:19:09: Das finde ich schon mal als erstes Ich kann nicht acht Stunden oder mit Anreise oder Anfahrt neun oder zehn Stunden am tach einfach abhaken um dann den Rest des Tages was anderes zu machen.

00:19:22: Das finde ich gar nicht gut.

00:19:23: Und außerdem, selbst wenn ich das Beispiels Sportler nehme dann finde es ganz wichtig dass ein Sportler sein Standbein eben auch nicht vernachlässigt sondern er muss beide Beine pflegen denn wenn er sich nicht um seinen Standbeind kümmern würde und sich dem Standbeinn auch liebevoll zuwendet Dann wird es ihn irgendwann nicht mehr tragen und da nützt in der Spielbein nicht.

00:19:47: Und das ist so ein Punkt Von so ein paar Kleinen, wo ich heftig im Widerspruch gehe.

00:19:56: Okay!

00:19:58: Danke dafür!

00:20:02: Wenn du Gerard Hüter für dich größer Massen wie einen Möbelstück in deine Wohnung stellen würdest... Welches Möbelstück wäre Gerhard Hüters?

00:20:17: Ups!

00:20:18: Michael jetzt bringste mich aber in die Bridolje.

00:20:27: Welches Möbelstück wäre Gerard Fütter?

00:20:30: Mir fällt als erstes ein Ohrensessel ein, aber das stimmt überhaupt nicht.

00:20:34: Und trotzdem fällt er mir ein!

00:20:35: Ich habe keine Ahnung warum.

00:20:39: Also vielleicht ist es so dass ich in diesem Ohrenssessel mich platziere und da die Ruhe und Muße habe, über vieles nachzudenken.

00:20:52: Und nachzufühlen und mich gleichzeitig auch wohl zu fühlen.

00:20:55: Vielleicht ist ja doch ein Ohr an Sesseln!

00:20:57: Wer weiß?

00:20:59: Nämlich als Grundlage für mich auf der ich mich weiterentwickeln kann in der ich mir einerseits auch ein bisschen ausruhen kann aber vor allen Dingen auch Kraftschöpfe für weitere Sachen.

00:21:11: Ja also ich entscheide mich für einen Ohrensessel.

00:21:16: Danke dafür, Waldraut.

00:21:20: Ich persönlich muss sagen ich habe jetzt eine ganze Reihe Inspiration mitgenommen weil ich kenne Gerhard Hüter auch aber aus einer völlig anderen Ecke.

00:21:31: also ich muss sagen danke dafür.

00:21:34: ich denke mein meine Meine Verhaltensweisen, meine Interaktion und meine Wahrnehmung von Kindern hat sich jetzt auch nochmal durch deine Rückmeldungen verändert.

00:21:48: Ich weiß es noch nicht wie.

00:21:49: ich werde mich selber dabei beobachten und dann werden wir schauen.

00:21:53: also herzlichen Dank für deine Erläuterung bezüglich deiner Inspiration durch Gerald Hütter und herzliche Dank für meine Inspiration.

00:22:07: Ja vielen, vielen Dank lieber Michael.

00:22:09: Ich möchte zum Schluss eventuell gerne... Du weißt ja ich liebe Zitate und ich möchte ein Zitat aus der neueren Zeit von Gerald Hüter noch einmal einbringen weil dieses Zitat unterstütze ich auf der einen Seite emotional total und auf der anderen Seite gibt es für mich immer noch wieder Anlass darüber nachzudenken, was damit gemeint sein kann und was das alles bedeutet.

00:22:39: Dieses Zitat bedeutet also heißt von Gerald Hüter Kinderliebe ist das bedingungslose Interesse an der Entfaltung eines jeden Kindes Und ich finde dieses Zitat ist beinhaltet so viel dass sich jetzt einfach nochmal mitgeben wollte auf den Weg

00:23:02: Dann.

00:23:03: danke dafür, Wald.

00:23:17: Sie hörten einen Podcast zum Thema Entwicklungsbegleitung von Walter Döring im Gespräch mit Michael Wingenfeld.

00:23:26: Weitere Informationen können sie bekommen über die Website www.entwicklungsbekleidung.de

00:23:36: Und wenn ihr Lust habt mit uns Kontakt aufzunehmen würden wir uns sehr freuen.

00:23:41: Also jede Form von Fragen, Hinweisen vielleicht eigene Erfahrungen, Ergänzungen bitte meldet euch gerne über die E-Mail Adresse auf der Internetseite www.entwicklungsbegleitung.de.

00:23:56: Wir freuen uns auf eure Kontaktaufnahme und Nachricht!

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