Inspirationen - 3.8 Aufstellungen
Shownotes
In diesem Podcast geht es um Aufstellungen und ihre Inspirationen für die Entwicklungsbegleitung. Waltraut Doering erzählt im Gespräch mit Michael Wingenfeld, wie sie zunächst mit Vorbehalten an diese Arbeitsweise heranging und schließlich erlebte, wie sehr Aufstellungen den Zugang zum eigenen Spüren und Fühlen eröffnen können. Im Mittelpunkt steht dabei die tonisch-emotionale Resonanz: Nicht allein durch Nachdenken und Analysieren entstehen Erkenntnisse, sondern auch dadurch, wahrzunehmen, was der eigene Körper und die eigenen Gefühle zeigen. Dieser Zugang hat Waltraut Doerings Verständnis von Intuition und ihre Arbeit in der Entwicklungsbegleitung nachhaltig beeinflusst. Aufstellungen können auch in der Beratung und in Teams neue Sichtweisen eröffnen. Dabei geht es nicht darum, mithilfe einer Aufstellung etwas über ein Kind „herauszufinden“, sondern die eigene Beziehung zum Kind und die dabei entstehenden Wahrnehmungen und Reaktionen zu betrachten. So verbindet sich die Aufstellungsarbeit mit wesentlichen Grundlagen der Entwicklungsbegleitung: systemischem Denken, Selbstwahrnehmung und der Bereitschaft zum Perspektivwechsel. Die zentrale Frage lautet dabei nicht: Was ist richtig? Sondern: Was zeigt sich – und was entsteht aus dem, was ich wahrnehme?
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nehmen wir gerne entgegen. Gerne lassen wir euch auch in unserem PodCast zu Wort kommen. Bitte meldet euch bei: Waltraut.Doering@EntwicklungsBegleitung-kurz-und-gut.de .
EntwicklungsBegleitung Kurz und Gut
Ein PodCast von Waltraut Doering im Gespräch mit Michael Wingenfeld
Transkript anzeigen
00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Entwicklungsbegleitung, Kurz & Gut.
00:00:21: Dies ist ein Podcast für alle die mit Kindern zu tun haben und ihre Kompetenzen im Umgang mit Kindern erweitern wollen – beruflich oder privat!
00:00:33: Ein Podcast von und mit Waldraud Döring im Gespräch mit Michael Wingenfeld.
00:00:48: Heute nehmen wir ja unsere letzte Folge unserer kleinen Serie Inspirationen auf.
00:00:55: Und da geht es um Aufstellung, ein Thema was uns letztendlich beide auch zusammengebracht hat und mich interessiert natürlich brennend.
00:01:07: wo haben Aufstellungen dich inspiriert insbesondere im Bereich der Entwicklungsbegleitung?
00:01:15: Das würde mich schon sehr interessieren!
00:01:18: Hallo Michael.
00:01:20: Das ist gar nicht so einfach, weil das so umfassend auf der einen Seite ist und überall quasi einfließt, sodass ich selber nicht mehr ganz genau sagen kann was mich da wie inspiriert hat.
00:01:36: Es ist eine universelle Einflussnahme die für immer mitschwingt mit allen möglichen Sachen.
00:01:44: Wichtig fand ich quasi, wie ich selber an die Aufstellung rangekommen bin.
00:01:49: War letztes Jahrhundert also in den neunziger Jahren Anfang der neunzig Jahre war das und ich hatte selber erst große Vorbehalte gegen diese Arbeit oder gegen dieses Vorgehen.
00:02:05: Ich hab gedacht, ich probiere es einfach mal aus.
00:02:10: Wie bei vielen Sachen machen und sehen was passiert.
00:02:14: Und ich war dann quasi von meiner ersten eigenen Aufstellung so etwas von fasziniert und begeistert.
00:02:24: Dann war für mich klar okay das ist auf jeden Fall etwas, was für mich ist, was mich erreicht und womit ich andere Dinge erreichen kann.
00:02:34: Das war der Hintergrund Und wie ich inzwischen weiß, das war mir damals noch gar nicht so klar.
00:02:43: Der Hauptanteil der dann auch gewirkt hat tatsächlich auf die Entwicklung der Entwicklungsbegleitung mit ist das hier in der Aufstellung weggehe von dem Nachdenken, von den Grübeln und von den Dingen die quasi logisch rational zusammengefasst werden oder ausgegraben oder erarbeitet werden können.
00:03:12: Sondern ich bin hingegangen einfach zum Spüren fühlen.
00:03:19: Und das ist ja dann in der Entwicklungsbegleitung auch ein ganz wichtiger Teil geworden, diese sogenannte tonisch-emotionalen Resonanz.
00:03:28: Das heißt also nicht was passiert über mein Denken und Nachdenken sondern etwas passiert über meinen Körper und über mein Spüren und Fühlen.
00:03:37: Das ist die tonisch körperliche emotionaler Resonanzen, die eigentlich genau für mich diese Grundlage um selber auch an Aufstellungen teilzunehmen.
00:03:52: Das war das, was mich glaube ich am allermeisten inspiriert und beeinflusst hat.
00:03:58: Und was bedeutet das jetzt konkret?
00:04:01: Also zum Beispiel wirkt sich das unmittelbar aus wenn du zb ein Kind beobachtest oder so?
00:04:12: Es weiß ich nicht!
00:04:16: Weil das müsste ich jetzt quasi versuchen zu denken, wo wie wirkt sich das aus.
00:04:26: Und genau das ist in diesem Bereich nicht der Fall.
00:04:29: aber ich fühle es wirkt immer und überall.
00:04:35: Das ist so etwas was ich glaube ich habe durch den Zugang zur Aufstellung und auch dann an vielfachen Teilnahmen, an Aufstellungen selber als Stellvertreterin.
00:04:48: Und dann später auch... das war dann so in den zweitausender Jahren wo ich selber auch noch eine weitere Fortbildung gemacht habe ne dreijährige bei dem Integrales Institut und da spielen Aufstellung eben auch ne große Rolle mit Auch selber ihm Aufstellungen durchgeführt als Aufstellungsleiterin.
00:05:13: Und dieser ganze Prozess, das ging alles nicht logisch getrennt ineinander über sondern das Floss quasi von alleine.
00:05:23: Und in diesem Prozess habe ich, glaube ich auch noch sehr viel mehr über die Entwicklung meiner eigenen Intuition erfahren.
00:05:32: Weil Intuition ist ja auch etwas was eben sehr eng zusammenhängt.
00:05:39: man sagt ja auch Bauchgefühl dazu oder gefühlsmäßig und für mich ist die Intuition eine Verbindung von tatsächlich Denkendenanteilen oder ins Bewusstsein kommende Anteile, aber die ganz viel über das Spüren, über das Fühlen.
00:05:58: Über die körperliche und emotionale Resonanz wieder bei mir ins Bewusstein kommen.
00:06:04: Und ich glaube, dass hat mich insgesamt beeinflusst und beeinflußt dann auch natürlich wenn ich Kinder beobachte.
00:06:13: Und wenn du jetzt in einem Kindergarten arbeitest nutzt du dann zum Beispiel auch Aufstellungsformate, um vielleicht den Mitarbeitern vom Kindergarten da weiterzuhelfen?
00:06:29: Ja auf jeden Fall.
00:06:30: Im Kindergaten manchmal sehr viel mehr im Coaching von Gruppen und in der Fachberatung quasi wenn Leute Ja, das ist natürlich im Kindergarten auch der Fall.
00:06:51: Aber ich mache es noch mehr so als Teamaufstellungen und zwar in mehrfacher Hinsicht.
00:06:58: einerseits Natürlich wenn wir zum Beispiel in einem team ein kind besprechen wo wir nicht weiterkommen wo man quasi über das denken Das nachdenken was ist denn mit dem Kind?
00:07:13: Was könnte sein?
00:07:14: und so weiter nicht weiter kommen.
00:07:18: Ganz, ganz oft ist es so, dass wir dann bei dem Kind ... Wir ahnen.
00:07:24: Da isst irgendetwas!
00:07:26: Also ich kann auch sagen, wir fühlen da ist was und wir kommen nicht ran über das Denken Und dann auch nicht über die Beobachtung.
00:07:34: In der Beobuchtung wird etwas... Es schwingt etwas mit sozusagen und dafür etwas deutlich und dann machen wir quasi eine Aufstellung und zwar nicht hinsichtlich der Frage, was ist mit dem Kind?
00:07:48: Weil ich finde das ethisch nicht vertretbar.
00:07:51: Dass wir über Aufstellungen sagen, wir möchten etwas über einen anderen Menschen rauskriegen Sondern ich finde es in der Aufstellung ganz wichtig Wir können nur über uns selber, also unser Anliegen sollte und selbst betreffen.
00:08:06: Also nicht die Frage was ist mit dem Kind sondern was kann ich für das Kind tun?
00:08:12: Wie könnte ich mit dem kind umgehen?
00:08:14: Und damit sind wir auch bei etwas was in der Entwicklungsbegleitung sehr wichtig ist wenn ich ein Kind begleiten will muss sich mindestens zu fünfzig Prozent wenn nicht mehr mich selber betrachten haben wir den Konstruktivismus mit drin, was entsteht in mir?
00:08:31: Was für Wahrnehmungen kommen in mir und so weiter.
00:08:34: Und das machen wir tatsächlich, denn wir der Begleitung des Kindes nicht auf die Spur kommen über unser Gespräch dann über Aufstellungen.
00:08:47: Dann machen wir Aufstellung quasi mit Personen sehr häufig intimes und dann stellen wir eigentlich das System auf, indem wir mit diesem Kind stehen.
00:09:01: Und da können natürlich auch andere Personen des Kindes-Eltern oder mit eine Rolle spielen.
00:09:09: aber einen Unterschied zu den klassischen Familienstellen.
00:09:14: was ich ursprünglich erfahren habe ist da sind eher so Dinge meine Ratlosigkeit.
00:09:21: könnte ich mal aufstellen oder irgendetwas, was mir dabei durch den Kopf geht.
00:09:28: Dass sich so Dinge, die selber mit mir passieren wenn nicht an dieses Kind denke oder mit dem Kind umgehe.
00:09:37: Es gibt Erwachsene, die sagen also diesem Kind begegnet.
00:09:43: Oder wenn ich immer auf den, dann gibt es in mir ein komisches Kribbeln oder Ich werde unruhig oder ich werde müde oder irgendwas und das stellen wir dann alles mit auf.
00:09:52: was wird also uns ausgelöst durch das Kind?
00:09:56: Und da finde ich helfen diese Aufstellungsformate wunderbar.
00:10:01: Super!
00:10:03: Wenn du so Kinder spielen siehst Schaust du da auch ab und zu mal so aus aufstellerischer Sicht hin, also nach dem Motto wie interagieren die Kinder untereinander?
00:10:16: Da würde ich es anders... an das benennen.
00:10:21: Das wäre für mich nicht der quasi die Sicht aus der Aufstellung, aber das ist natürlich letztendlich das Gleiche sondern es ist dieses themische Sicht.
00:10:31: welches System bilden die Kinder untereinander?
00:10:35: und damit haben wir natürlich genau die Faktoren die in der Aufstellungen drin sind.
00:10:39: wenn ich jemandem aufstelle Nähe und Distanz Blickrichtung Bewegung wohin, in welche Richtung.
00:10:48: Also eine räumlich konstruktives Bild des Ganzen und das habe ich natürlich auch mit drin wenn sich die Kinder beobachten ohne dass ich jetzt selber jetzt Aufstellung nennen würde sondern das wäre für mich eher so.
00:11:04: der systemische Blick aber das ist nur ein anderes Wort das greift ineinander über
00:11:12: heißt also, dass Aufstellung eine Form ist systemisch sich anzuschauen und intuitiv zu erfassen?
00:11:20: Ja.
00:11:21: Systemisch auf jeden Fall.
00:11:22: in der Aufstellung ist immer der systemische Aspekt mit drin aber natürlich auch der konstruktivistische.
00:11:29: was konstruiere ich mir wenn ich zum Beispiel eine Aufstellung jetzt selber mache, wenn ich aufstelle.
00:11:38: Was konstruiere mich da?
00:11:40: Und das ist ganz spannend finde ich.
00:11:42: Da haben wir eine Verbindung zu dem letzten Ton zu dem Letzten Podcast, wo es um die Arbeit am Tonfeld geht.
00:11:52: Tonfeld hat ja auch den Und so den Satz Bewegung wird gestalt, also dass ich meine Hände bewege im Tonmaterial in der Tonerde und daraus entsteht dann irgendwas was sichtbar wird.
00:12:06: Das Gleiche haben wir auch in der Präsentationen der Entwicklungsbegleitung Ich male etwas, ich knete etwas, Ich baue etwas und da wird dann etwas sichtba.
00:12:17: Und genau das ist für mich bei den Aufstellungen.
00:12:24: aus meinem Gefühl herrscht, da kommt dahin so rum und so rum oder mich selber auch irgendwo hinstellen.
00:12:32: Und dann wird hinterher sichtbar was da entstanden ist.
00:12:37: Da greifen die Dinge quasi alle ineinander und sind letztendlich gar nicht mehr zu unterscheiden.
00:12:43: Was ist jetzt eine Aufstellung?
00:12:45: Oder was passiert?
00:12:49: Ich betrachte es aus diesem Blickwinkel.
00:12:55: Gibt es denn in diesen Aufstellungen, die du erfahren hast?
00:12:59: Wo auch immer selber aufgestellt und so weiter.
00:13:02: So ein zwei Ereignisse wo du sagst das hat mich besonders inspiriert?
00:13:10: Nein!
00:13:11: Es gibt nicht Einzwei Eregnisse.
00:13:13: jede einzelne Aufstellung inspiriert wieder zu neuen Sachen und zwar Intensiv und so stark, dass ich nicht mal sagen könnte.
00:13:24: Da und da war es stärker und dann was weniger sondern jede.
00:13:30: Wenn wenn ich eine Aufstellung wie gesagt leite oder Ich bin selber drin oder ich mach sie quasi Bin ich ein stellvertreterin drinnen?
00:13:41: Sondern selbst macht selber eine aufstellung Dann gibt es eigentlich immer.
00:13:48: Ich glaube, ich habe es noch nie erlebt, dass plötzlich so was wie irgendwas klar wird.
00:13:53: Es eröffnet sich ein Blick, es eröffnete sich eine Erkenntnis und das passiert eigentlich jedes Mal.
00:14:04: Und vielleicht sollte ich noch sagen, ich mache zusätzlich zu den, wie man Aufstellungen normalerweise kennt mit Personen als Stellvertreter mach' ich auch sehr viel Aufstellung mit sogenannten Bodenankern.
00:14:18: Das heißt, es werden nicht Personen aufgestellt sondern es werden Zettel oder Kissen oder irgendwas weiß ich vorbereitet die alle eine bestimmte Person oder einen bestimmten Inhalt oder irgendetwas repräsentieren und dann werden die auf dem Boden verteilt Und dann kann die personen die etwas wissen will also entweder Ich Es kann natürlich auch jemand aus dem Team sein.
00:14:44: Die einzelnen Anker, die einzelne Präsentanten selber durchlaufen und dann passiert das eben nicht durch andere Personen sondern in dieser Person selbst.
00:14:55: Und das Tolle ist natürlich so was kann man im Einzelkontakt machen?
00:14:59: und was ich selber mache... Ich mache es häufig wenn mir Dinge durch den Kopf gehen und ich habe so das Gefühl irgendwo komme ich gar nicht mehr weiter mach' ich's mit mir selber Ich mache mir auf Zettel bestimmte Themen, lege ich die hin und dann begeb' ich mich da drauf.
00:15:16: Und spüre tonisch-emotionale Resonanz, spüre nach was da passiert.
00:15:22: Sehr fein!
00:15:23: Das erinnert mich an eine Aufstellung, die ich mal in einer Fabrik gemacht habe.
00:15:29: Da hab ich die Mitarbeiter eingeladen ihre Kinder mitzubringen.
00:15:34: Die Kinder sollten mal mit so kleinen Legosteinen praktisch, ich sage jetzt mal Maschinen nachbauen.
00:15:43: Und das Interessante war dass dabei tatsächlich so Aufstellungsphänomene eingetreten ist also dass man sich praktisch in diese Legosteine hineinversetzen konnte und Beziehungen tatsächlich innerhalb der Maschine feststellen kann.
00:15:58: Das ist natürlich vielleicht für Außenstehen ein bisschen schwierig vorzustellen.
00:16:01: War aber ein wirklich sehr faszinierender Moment wie auch die Eltern, die ja die Techniker waren ihre Kinder beobachten und plötzlich einen ganz anderen Zugang zu ihren Maschinen hatten.
00:16:14: Das war faszinierter!
00:16:16: Ja das finde ich total spannend was du da erzählst weil Das zeigt für mich eben genau die Fähigkeit oder das, was in einer Aufstellung möglich ist.
00:16:28: Dass wir weit ab vom logischen Denken und Analysieren usw.
00:16:34: Sondern einfach mal gucken, was passiert?
00:16:37: Was zeigt sich?
00:16:38: Was entsteht?
00:16:40: Und es ist ja auch die Art und Weise wie ich in der Entwicklungsbegleitung Kinder angucke.
00:16:45: aber dass ist da noch einmal so etwas.
00:16:47: man sieht das entstehen von etwas Wenn man dann dahinein fühlt, nicht nur denkt und sagt oh das ist aber wirklich.
00:16:58: Und in der Maschine ist dies und jenes sondern dann mal spürt was passiert eigentlich da alles?
00:17:05: Was geschieht mit mir wenn ich mir das angucke?
00:17:08: Das finde ich schon toll.
00:17:11: Super!
00:17:13: Dann ist ja ganz spannend, ganz spannend.
00:17:17: Wenn du jetzt die Idee der Aufstellung nutzt Gibt es da so eine Art, ja kleinen Hinweis nach der Motto falls ihr sowas benutzen wolltet, fangt doch da oder damit an?
00:17:41: Für mich wäre der Hinweis glaube ich erst fang an überhaupt anzufangen gar nicht mit was speziell sondern auch da wieder mit dem was mehr einfällt.
00:17:53: Auch da wäre diese tonisch-emotionale Resonanz.
00:17:57: Ich stelle mich davor, gucke mir das an oder versetze mich hinein in meine Frage, in mein Thema und gucke einfach was passiert mit mir?
00:18:07: Was passiert ... Mit meinem Körper krieg ich da Signale!
00:18:11: Was passiert mit meinem
00:18:13: Gefühl?!
00:18:14: Oder tauchen plötzlich auch... Man kann ja auch mit den Gedanken arbeiten, plötzlich irgendwelche Gedanken auf Und auch hier einfach mal drauf einlassen und machen.
00:18:25: Wenn ich das für mich mache oder mit einer erwachsenen Gruppe, die alle sich selber sagen, ich lass mich darauf ein und die selbst spüren können wo es ihnen zu viel wird oder wo's nicht passt für eine dann kann ja eigentlich nicht viel passieren.
00:18:44: sondern wenn ich auf mich selber achte und selber spüre kann Ja und das Tue, dann kann eigentlich nicht viel schief gehen.
00:18:55: Dann kann ich auch für mich selber sorgen.
00:18:57: Kann sagen mir zuviel da will ich nicht mehr weiter.
00:19:00: Und Das ist finde ich wichtig.
00:19:04: vielleicht wäre der Anfang überhaupt Selber sich zu spüren diese eigene tonisch-emotionaler Resonanz dass als erstes bevor ich da weitergehen
00:19:15: Super Fällt gerade ein dieser Begriff.
00:19:19: also Ich habe jetzt zu dem begriff Tonische Resonanz, irgendwie gar keine Beschreibung.
00:19:28: Gibt es da von deiner Seite aus vielleicht eine kleine Definition?
00:19:32: Was das ist nochmal tonisch...
00:19:34: Emotionale Resonanzen!
00:19:38: Ja, das kann man wunderbar zurückführen auch wieder auf die Hirnorganik denn in unserem Zwischenhirn haben wir ja unser limbisches System, was also die Emotionen zeigt und wir haben außerdem da die Wirkung auf unseren Körper.
00:20:07: Also wir haben im Grunde genommen das Gefühl und den Körper.
00:20:12: Und den Körper zu spüren ist für viele sehr viel einfacher als das Gefühl zu spühlen und einzuordnen.
00:20:20: Also da, und das wäre jetzt etwas.
00:20:22: Ich gehe also meinen Körper durch und gucke was zeigt sich?
00:20:27: Da kribbeln mir die Füße während die Ohren kalt, zucken meine Hände krieg ich Bauchschmerzen oder was auch immer.
00:20:36: Und dass quasi wäre der tonische Teil.
00:20:41: oder wie ist mein Tonus, ja meine Körperspannung Wir fühlen ja sehr viel über die Körperspannung.
00:20:51: Zum Beispiel, wenn wir einen erhöhten Herzschlag haben dann hat das auch mit sehr viel mehr Spannung zu tun und das wäre die eine Seite.
00:21:00: und dann diese körperlichen Symptome oder Dinge, die sich da zeigen zusammenzubringen Mit dem was kommt eigentlich an Gefühl hoch?
00:21:12: Und das glaube ich ist etwas schwieriger weil Ganz häufig erlebe ich das auch in meinen Fortbildungen oder sonst, auch bei mir selber immer wieder mal.
00:21:23: Es ist ein Gefühl da und ich kann es gar nicht benennen.
00:21:27: Das ist so eine ganz wichtige Sache dass wir das eigentlich gar nicht mehr können, dass wir's gar nicht richtig gelernt haben.
00:21:37: das was wir fühlen an Geh fühlen dann auch verbal auszudrücken.
00:21:45: Es gibt häufig gar keine Worte für diese Emotionen und das sind wir wieder in der Entwicklungsbegleitung.
00:21:52: Das ist etwas, was Entwicklungsbekleiterinnen und Entwicklungsbetreter quasi üben sollten wenn sie mit Kindern arbeiten dass sie Namen für die Gefühle finden mit den Kindern zusammen.
00:22:11: Das heißt, wenn die irgendwann ab vier Drei, vier, drei Lager sind Worte zu finden.
00:22:20: Der diese Phase zwischen vier und sechs also vor der Schule wäre das ganz wichtig dass die Kinder erstmal spüren auch anfangen Und dann auch ein Wort der Beschreibung dafür finden.
00:22:36: Das kann man einerseits dadurch dass man erst mal Einordnet ist das doll oder es ist weniger doll, das Gefühl.
00:22:44: Das können Kinder schon relativ stahl schnell dann und dann irgendwann.
00:22:48: was passt dazu für ein Wort?
00:22:51: Und da ist es ganz wichtig dass jedes jede Person individuell unterschiedliche Worte benutzt.
00:22:59: Und das können bei uns selber mal sehen und dann mit Erwachsenen untereinander vergleichen, also ich, dass sich was ich jetzt Fülle nenne, nicht so!
00:23:08: Das äußert sich körperlich so.
00:23:11: Ja, das ist im Prinzip ein wichtiger Akt des Lernens den viele Erwachsene bei sich selbst auch erstmal vollziehen müssen um dann Kinder begleiten zu können.
00:23:23: Dabei kann vielleicht eine Aufstellung helfen, um zu sehen was dabei rauskommt.
00:23:30: Na super!
00:23:32: Danke für dieses sehr inspirierende Gespräch mit dir über die Inspiration von Aufstellungen für die Entwicklungsbegleitung und auch für dich und deine persönliche Wahrnehmung.
00:23:51: Ja gerne Michael vielleicht zum Abschluss noch etwas Ein Wort, was ich jetzt noch gar nicht so verwandt habe und das ich mit Aufstellungen auch sehr stark in Verbindung bringe.
00:24:04: Und zwar ist es das Wort Perspektivwechsel – das haben wir ja auch schon gehabt – in der Entwicklungsbegleitung immer wieder.
00:24:14: Dieser Perspektivechsel gelingt eben durch Aufstellung ganz schön, weil ich das, was da passiert von allen Seiten auch angucken kann.
00:24:26: So ein Satz.
00:24:27: Was zeigt sich mir hier?
00:24:31: Und was entsteht aus dem, was ich jetzt hier wahrnehme sehr in mir neu ist?
00:24:41: Danke für die Ergänzung!
00:24:43: Gerne!
00:24:44: Vielen Dank Michael!
00:24:45: Tschüss!
00:24:58: Sie hörten einen Podcast zum Thema Entwicklungsbegleitung von Walter Düring im Gespräch mit Michael Wingenfeld.
00:25:07: Weitere Informationen können Sie bekommen über die Website www.entwicklungsbegleitung.de
00:25:17: Und wenn ihr Lust habt, mit uns Kontakt aufzunehmen würden wir uns sehr freuen.
00:25:22: also jede Form von Fragen hinweisen vielleicht eigene Erfahrungen Ergänzungen.
00:25:28: bitte meldet euch gerne über die E-Mail Adresse auf der Internetseite www.entwicklungsbegleitung.de.
00:25:37: Wir freuen uns auf eure Kontaktaufnahme und Nachricht!
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